Konzeptvergabeverfahren Stadtwerke Neustadt

1. Platz
gemeinsam mit ASP Architekten & NGEG

Auslober: Stadtwerke Neustadt in Holstein
Fläche: 4.000 m²
Verfahrensart: Konzeptvergabeverfahren
Kategorie: Öffentliche Räume, Städtebau 

 

Die Freianlagen, welche sich aus dem spannungsvollen Zusammenspiel der Gebäude ergeben, lassen sich in verschiedene Teilräume gliedern, welche sich jeweils von ihrem Charakter, ihrer Funktion und dem Grad an Privatheit voneinander unterscheiden. Die zentrale Erschließungsachse führt aus der Innenstadt kommend von Nord nach Süd durch das Quartier. Diese ist barrierefrei Zugänglich und Erschließt die angrenzenden Gebäude, die Kita sowie den Quartiershof. Die Achse wird durch Baumpflanzungen (Tilia cordata) begleitet und durch die Vorgärten der Townhouses gefasst.

Vor der Kita entsteht ein kleiner Vorplatz, welcher als verbindendes Element der verschiedenen Raumsituationen fungiert und durch ein farbiges Natursteinpflaster hervorgehoben wird. Zentral im Quartier liegt der intime Quartiershof, welcher durch organisch geformte, wilde Heckenpflanzungen strukturiert wird. Hier haben die Bewohner ruhige Gartenbereich, welche durch Pflanzflächen mit Gräsern- und Dünenvegetation eingefasst sind. Auf den gemeinschaftlichen Rasenflächen werden Kinderspielgeräte vorgesehen und Obstgehölze sind in freier Setzung über den Hof verteilt.

Herzstück des Hofes ist die großzügige Bank mit Liegefläche, die den Bewohnern einen freien Blick auf das Wasser ermöglicht. Um die Privatheit des Hofes hin zur Gastronomieterrasse zu gewährleisten, wird ein Höhenversatz ausgebildet, der sich als Bastion ausformuliert und durch eine kleine Treppenanlage Hof und Gastroterrasse verbindet. Die Gastronomieterrasse bildet einen halböffenlichen Raum zum Verweilen für Gäste. Die Terrasse ist mit hellgrauen, großformatigen Natursteinplatten versehen und durch die Rampe barrierefrei zugänglich. Um den Höhenversatz abzufangen, ist die Terrasse durch eine Treppenanlage eingefasst, die durch Sitzblöcke zum Verweilen einlädt.

Um den Bezug zum Wasser herzustellen, wird vis á vis zur Gastronomieterrasse ein großzügiger Holzsteg vorgesehen, der durch einen kleinen Pavillon eine Gastronomienutzung direkt am Wasser ermöglicht. Um dem Quartier eine intime und naturnahe Atmosphäre zwischen Wald und Wasser zu geben, werden die Baumbestände im Nordosten verdichtet und bis an die Gebäude herangezogen.

Auch die östliche und südliche Grundstücksgrenze wird durch Pflanzflächen und Baumpflanzungen ergänzt, um so einen angemessenen Anschluss an die angrenzende Bebauung zu schaffen.

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